Freitag, 14. Dezember 2012

City of Bones - Verfilmung

Der Auftakt der Mortal Instruments Reihe von Cassandra Clare - City of Bones - wird nun verfilmt und kommt im August nächsten Jahres zu uns ins Kino. Das ist zwar noch ziemlich lange hin, doch meine Vorfreude wurde spätestens nach diesem Trailer geweckt.


In City of Bones geht es um die sechszehn jährige Clary, die mit ihrer Mutter in New York lebt. Als sie eines Tages in einem Club beobachtet, wie ein Junge getötet wird und dann plötzlich verschwindet, ändert sich ihr Leben für immer. Denn nur sie kann die tätowierten Teenager sehen, die für den Mord verantwortlich sind. Schattenjäger - dazu bestimmt Jagt auf Dämonen zu machen und damit die Menschheit zu schützen. Clarys Leben scheint auf unerklärliche Weise mit dem der Schattenjäger verbunden zu sein und so beginnt für sie die Suche nach Antworten auf all ihre Fragen.

Ich muss gestehen, dass ich mich nicht unbedingt als großer Fan der Buchreihe bezeichen würde. Ich habe diese zwar gern gelesen, aber so richtig "umgehauen", haben die Bücher mich auch nicht unbedingt, im Gegensatz zum Beispiel zu der "Vorläufer-Reihe" (Infernal Devices) von Cassandra Clare. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass diese Buchverfilmung wirklich richtig gut werden könnte.

Hier ein kleiner Überblick über die Besetzung:

Clary Fray - Lily Collins (auch bekannt aus: Atemlos; Spieglein,Spieglein)
Jace Wayland - Jamie Campbell Bower (auch bekannt aus: Sweeney Todd, Camelot, HP und Twilight)
Jocelyn Fray - Lena Headey (auch bekannt aus: 300, Game of Thrones!!)
Valentine Morgenstern - Jonathan Rhys Meyers (auch bekannt aus: Kick it like Beckham, The Tudors, Klang des Herzens)
Habt ihr die Bücher schon gelesen und kanntet ihr den Trailer schon? Ich bin ja mal gespannt auf eure Antworten. Und geht es nur mir so, oder ist der Trailer nicht der Hammer? ;)

Ein schönes Wochenende wünsch ich euch noch.
Sally








Mittwoch, 28. November 2012

Something about christmas time ...

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin schon ziemlich im `Weihnachtsfieber` und das obwohl die Geschenke noch nicht gekauft sind, das Wetter im Moment wirklich komisch ist und wir noch nicht mal den 1. Advent haben.
Aber in 3 Tagen ist es dann soweit und das erste Adventskalendertürchen kann geöffnet werden. Und  da man ja nicht genügend Adventskalender haben kann, dachte ich, mache ich einfach mal einen für euch. Tadaa ...

(einfach auf das Bild klicken, dann müsstet ihr zum Adventskalender kommen)

Es ist nichts großartiges, nur ein paar Zitate, Sprüche und Bilder :) Doch ich hoffe es gefällt euch!
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen ersten Advent. Den Link zu dem Adventskalender werde ich noch (oben rechts) über mein "Zitat des Monats" posten, dann könnt ihr immer gleich dorthhin gelangen.

Liebe Grüße
Sally

Freitag, 9. November 2012

Zitat des Monats ... etwas verspätet.

Man sagt doch "Besser spät als nie" und ganz nach diesem Motto kommt nun noch das neue Zitat für diesen Monat.
Ich wusste schon, dass es ein Zitat von dem Autor Finn-Ole Heinrich werden würde, von dem ich gerade "die taschen voll wasser" lese, aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden, da es so viele gibt, die es Wert sind gehört zu werden.
Letztendlich habe ich mich dann für folgendes entschieden:

"Immer schwieriger zu reden. In ausgewählten Worten um die Lücken fließen. Immer mehr darauf konzentriert, nichts Falsches zu sagen, bleibt kein Platz im Kopf für Richtiges."

In diesem Sinne ein schönes Wochenende.
Sally

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Schick dein Buch auf eine Reise ...

Hey ihr Lieben!

Ein paar von Euch kennen die Seite bestimmt schon, aber da es einfach eine so tolle Idee ist, möchte ich ihr trotzdem diesen Post widmen.

Die Rede ist von ...

Worum es geht?

Ihr habt Bücher, die ihr gelesen habt, nicht mehr braucht und anderen damit eine Freude machen möchtet? Dann seid ihr hier genau richtig!

Zuerst bekommt euer Buch einen Nummer (BookCrossing ID) zugeteilt, so dass ihr dessen Reise immer mitverfolgen könnt, dann verpasst ihr dem Buch noch einen Aufkleber auf dem die Aktion erklärt wird und schon kann es losgehen.
Jetzt ist es Zeit das Buch freizulassen, sucht euch dafür einen besonderen Platz aus, das kann euer Lieblingscafe, eine Bushaltestelle sein oder auch die Uni sein. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!
Wenn nun jemand das Buch findet, so kann er dessen Nummer auf BookCrossing.de eingeben und mitteilen, dass er es gefunden hat. Ihr könnt natürlich so mitverfolgen, wo sich euer Buch gerade befindet und was für eine Reise es bereits hinter sich hat.

Wenn ihr euch nicht von euren eigenen Büchern trennen mögt, könnt ihr natürlich auch auf die Suche nach bereits freigelassenen Büchern von anderen Mitgliedern gehen. Schaut einfach auf BookCrossing.de nach, ob in eurer Stadt gerade ein Buch freigelassen wurde und macht euch dann auf die Suche.


 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Bücher freilassen und suchen!

Hier geht es zur Homepage:

http://www.bookcrossing.com/

Was haltet ihr von der Idee? Kanntet ihr die Seite vorher schon? Ich freu mich auf eure Kommentare ;)

Samstag, 13. Oktober 2012

[Zitate] Delirium - Lauren Oliver


Dieses Buch enthält einfach zu viele wunderschöne Zitate, als dass ich euch diese vorenthalten könnte.
  • Es ist, als hätte ich einen Filter im Gehirn, der aber nichts verbesssert, sondern alles verdreht, und das, was aus dem Mund kommt, ist vollkommen falsch, vollkommen anders als das, was ich denke. (S.147)
  • Manchmal, wenn man Dinge einfach betrachtet, wenn man einfach still dasitzt und die Welt existieren lässt - dann, ich schwöre es, bleibt die Zeit manchmal für einen winzigen Augenblick stehen und die Welt hält in ihrer Drehung inne. Nur einen Augenblick lang. Und wenn es irgendeine Möglichkeit gäbe, in diesem Augenblick zu leben, würde man ewig leben. (S.148)
  • Da ist dieses Selbstvertrauen wieder, diese Gelassenheit, die einen halb wahnsinnig machen kann, der schräg gelegte Kopf und das Lächeln. Aber heute macht es mich nicht wahnsinnig. Heute gefällt es mir, heute habe ich das Gefühl, als färbte es irgendwie auf mich ab, so, als müsste ich nur oft in deiner Nähe sein und schon würde ich mich nie wieder unbehaglich, ängstlich oder unsicher fühlen. (S. 154)
  • Als er sich schließlich von mir löst, ist es, als hätte sich eine Decke über mein Gehirn gesenkt und all meine dröhnenden Gedanken und Fragen zum Verstummen gebracht, mich mit Ruhe und Glück gefüllt, die so tief reichen und so kühl sind wie Schnee. Das einzige Wort, das noch übrig ist, ist Ja. Ja zu allem.(S.222)
  • Dann schleiche ich mich ins Haus und die Treppe hinauf in mein Zimmer, und erst als ich schon eine ganze Weile zitternd, schmerzerfüllt im Bett liege und ihr vermisse, wird mir klar, dass meine Tante, meine Lehrer und die Wissenschaftler Recht haben, was die Deliria angeht. Während der Schmerz sich in meine Brust bohrt, das kranke, sorgenvolle Gefühl mich durchwühlt und das Verlangen nach Alex in mir so scharf ist wie eine Rasierklinge, die durch meine Organe schneidet und mich zerfetzt, kann ich nichts weiter denken als: Es bringt mich um, es bringt mich um, es bringt mich um. Und es ist mir egal. (S.223)
  • Dies ist eins der Symptome der Deliria, die nirgends erwähnt werden: Offensichtlich verwandelt einen die Krankheit in einen erstklassigen Lügner. (S.232)
  • Sie haben gesagt, Liebe sei eine Krankheit. Sie haben gesagt, wir würden daran sterben. Zum ersten Mal wird mir klar, dass auch das eine Lüge sein könnte. (S.265)  
  • Ich habe gesagt, ohne Liebe könnte es auch keinen Hass geben und ohne Hass keine Gewalt. Hass ist nicht das Gefährlichste, sagte er. Sondern Gleichgültigkeit. (S.339)

Dienstag, 2. Oktober 2012

RingCon 2012 - Und ich bin dabei!

Okay, wahrscheinlich wird dies mein letzter Post für den Rest der Woche sein, denn am Freitag geht es für mich los zur RingCon, Europas größter Fantasy Convention in Bonn.

 

Für diejenigen unter euch, die die Veranstaltung nicht kennen, hier ein paar Infos.
Auf der RingCon treffen sich einmal im Jahr Fans unterschiedlichster Fantasyproduktionen, wie z.B. Harry Potter, Game of Thrones und natürlich Herr der Ringe.
Neben den Fans kommen auch Stars bekannter Serien oder Filme, die bei den sog. Panels über den Dreh erzählen und Fragen aus dem Publikum beantworten. Dieses Jahr konnten die Organisatoren viele interessante Stars für die Convention gewinnen. Hier diejenigen, auf die ich mich am meisten freue: 

Jason Momoa – Khal Drogo (Game of Thones)
Sean Astin – Sam ( Herr der Ringe)
Billy Boyd – Pippin (Herr der Ringe)
Iain Glen – Ser Jorah Mormont (Game of Thrones)
Craig Horner – Richard Sypher (Legend of the Seeker)

Naa, wen kennt ihr davon? Auch wenn ich mich sehr gespannt bin, diesen ganzen Leute mal persönlich zu begegnen und nicht nur im Fernsehen zu sehen, ist das doch nicht der Hauptgrund für mich die RingCon erneut (zum 3.Mal) zu besuchen. Es gibt einfach noch so viel mehr zu erleben. 

Neben den Panels der Schauspieler werden auch noch viele verschiedene Workshops angeboten, in diesem Jahr zum Beispiel Kalligraphie, Stunt- und Schwertkampf, sowie Hobbittänze. 

Auch ein paar bekannte Fantasyautoren, werden mit Lesungen und Signierstunden vor Ort sein, wie Markus Heitz, Tommy Krappweis und Christian von Aster, auf die ich mich auch sehr freue. Vor allem auf Christian von Aster, denn er schreibt einfach mit so viel Witz und Ironie. Ich möchte hier jedem, der es noch nicht kennt  "Apocalypse au Chocolat" ans Herz legen. Zum Totlachen!

Kennt ihr die RingCon schon, oder wird vielleicht sogar jemand von euch dort sein?
Interessiert ihr euch für die Convention? Ich bin nämlich noch am überlegen, ob ich danach hier von meinen Erfahrungen berichten werde ;)

Falls ihr euch einen Eindruck von der RingCon machen möchtet, hier ein sehr schönes Video zur RingCon vom letzten Jahr.

 

Mehr Informationen zur Veranstaltung findet ihr auf www.ringcon.de


Liebe Grüße
Sally

Freitag, 28. September 2012

Mein 1. Blogaward


Huhu ihr Lieben!

Ich habs lange nicht geschafft etwas zu schreiben, aber jetzt habe ich endlich mal ein bisschen Zeit dafür und wie der Posttitel schon erkennen lässt, habe ich meinen ersten Blogaward von der lieben Sanni bekommen :D wuhuu... ich freu mich sehr.
Hier kommt ihr zu Sannis Blog: The sound of closing doors

Hier die Regeln zum Award:
Ich schreibe 11 Dinge über mich auf, beantworte Sannis 11 Fragen und stelle 11 neue Fragen und vergebe den Award an bis zu 10 Leute mit weniger als 200 Lesern, bei denen es dann so weitergeht :D Soo, los gehts :D

11 Dinge über mich:

1. Manchmal bin ich ziemlich verplant.
2. Ich zocke gerne.
3. Wenn ich alleine Auto fahre, singe ich in voller Lautstärke mit. (<--wirklich seehr laut)
4. Ich möchte schon ewig ein Tattoo, aber ich habe einfach noch nicht das richtige Motiv gefunden.
5. Fleisch (und Süßigkeiten) sind mein Gemüse.
6. Ich habe noch nie Alkohol getrunken.
7. Nach der Ausbildung möchte ich unbedingt ins Ausland.
8. Ich kaufe nur Handtaschen, in die mindestens ein Buch passt.
9. Ich trage am liebsten so richtige High Heels oder Männerschuhe (<-- wenn es die denn mal in meiner Größe gibt)
10. In England fühle ich mich manchmal mehr zuhause, als hier.
11. Als Kind habe ich fast nie gelesen

Dienstag, 11. September 2012

[Rezension] Legend. Fallender Himmel von Marie Lu

Legend. Fallender Himmel


Autor: Marie Lu

Orginaltitel: Legend

Verlag: Loewe (September 2012)

ISBN: 978-3446240094

Seitenanzahl: 363

Preis: 17,95 Euro

Genre: Jugendbuch, Roman

                                                                                                                                                                

Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!

Inhalt:

Das Jahr 2130.
Die vereinigten Staaten, wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Die westlichen Bundesstaaten der USA bilden die Republik, die sich im Krieg mit den östlichen Kolonien befindet.
Das Leben dort wird bestimmt von dem großen Test, der im 10.Lebensjahr absolviert wird und über deine Zukunft entscheidet. Die Republik wird zudem heimgesucht von einer ansteckenden Seuche, die vermehrt in den Armenvierteln auftritt und jedoch aufgrund von routinemäßiger Seuchenkontrollen und Medikamenten immer wieder eingedämmt werden kann.
In dieser Zeit leben Day und June. Zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können und doch mit verblüffenden Ähnlichkeiten.
Sie - June - gilt als das Wunderkind der Republik, die Einzige, die je die vollen 1500 Punkte im großen Test erreicht hat und nun auf dem Weg die beste Agentin aller Zeiten zu werden.
Er - Day - aufgewachsen in den Armenvierteln der Republik, mit lausigen 647 Punkten im Test durchgefallen und ist nun der meistgesuchteste Verbrecher und Staatsfeind Nr.1.

Für June bricht eine Welt zusammen, als ihr Bruder Metias, der sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgezogen hat, bei einem Einsatz ums Leben kommt. Der Mörder ist niemand anderes als Day - und so macht sich June auf ihre erste Mission zu erfüllen und ihn zu finden ...

Meine Meinung:

Gegen Anfang war ich etwas skeptisch, was das Buch betraf. Ok, eigentlich bin ich allgemein skeptisch, was Dystopien betrifft. Das heißt jetzt nicht, dass ich diese nicht mag, denn das tue ich, nur dass dieses Thema nach den Tributen von Panem etwas zu sehr "totgeschrieben" wird für meinen Geschmack.

Auch der Einstieg bei Legend fiel mir nicht leicht, denn eigentlich wartete ich nur darauf, dass sich Day und June nun endlich begegnen und so verlief der Einstieg eher sleppend (<-- jaa steinigt mich ruhig dafür) und auch die Idee mit der Seuche war mir anfangs ziemlich unsympatisch, da sie doch sehr an Zombies erinnerte, was ich wirklich unpassend fand. Und doch hat sich hier wieder gezeigt, dass es sich lohnt ein Buch zuende zu lesen, denn ich wurde in vielerlei Hinsicht überrascht.

Zumindest lag ich richtig damit, dem Moment entgegenzufiebern an dem Day und June aufeinander treffen, denn dann geht es erst richtig los. Als sie sich also in den Armenvierteln gegenüberstehen, ahnt June noch nicht, dass dies der von ihr gesuchte Verbrecher ist und so können sich die Beiden ungehindert kennenlernen. Die Perspektivenwechsel zwischen ihnen sind gut gewählt und lässt einen die Charaktere noch besser verstehen.

Ganz egal was man über den Schreibstil, die Idee oder alles andere sagen kann, die Charaktere sind spitzenklasse. Und damit meine ich nicht nur Day und June, die allein schon die Geschichte tragen und deren Gedankengängen zu folgen einfach nur fazinierend ist. Nein, selbst Junes Bruder Metias, der gleich zu Beginn des Buches stirbt, ist durch die kurze Zeit am Anfang und ein paar Rückblicke so präsent und vielschichtig als Charakter, wie es viele Autoren nicht mit lebenden Figuren schaffen.

Im Laufe des Buches wird selbst die Seuche, von der die Republik heimgesucht wird, immer plausibler und stellt sich dann sogar als gute Idee herraus.

Fazit:

Alles in allem lässt sich sagen, dass Legend trotz anfänglicher Schwierigkeiten meinerseits, zu einem spannenden Lesevergnügen wird und vor allem mit vielschichtigen und authentischen Charakteren auftrumpft. Für meinen Geschmack zwar etwas zu sehr gehypt, aber so ist es doch einen Blick wert.

Bewertung:

8 von 10 Sternen


                                                                                                                                                                


Zitate:

  • Ihre Traurigkeit lässt sie unbeschreiblich schön aussehen, wie Schnee, der eine schroffe Landschaft bedeckt. (S. 276)
  • "Nur wenige Menschen töten aus einem guten Grund", sagt er nach langem Schweigen. "Die meisten tun es aus den falschen Gründen. Ich hoffe, du wirst weder zu der einen noch zu der anderen Kategorien gehören." (S. 299)
  • "Jeder Tag bedeutet vierundzwanzig neue Stunden. Jeder Tag bedeutet, dass alles möglich ist. Man lebt den Moment oder man stirbt darin, aber man lebt sein Leben einen Tag nach dem anderen." (S.365)



Mittwoch, 5. September 2012

[Zitate] Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick - Jennifer E.Smith

Ich werde neben Rezensionen und sonstigem Kram auch ab und an Zitate zu einem bestimmten Buch hier reinstellen. In Moment hat es mir "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" angetan und deshalb hier nun ein paar Einblicke in das Buch und vielleicht gibt es auch irgendwann noch einmal eine Rezension dazu.
Die meisten Zitate sind noch ohne Seitenzahlen, das hab ich leider beim rausschreiben vergessen, aber vielleicht werde ich die noch nachtragen. Ich möchte das Buch sowieso nochmal lesen :D

Soo jetzt aber:

  • Sie spürte, wie tief in ihr drinnen ein Groll seine Wurzeln schlug. Wie ein kleiner, harter, schäbiger Pfirsichkern, eine Bitterkeit, die sich nie wieder auflösen würde, da war sie sicher.
  • „Ich hasse Flughäfen.“ „Echt?“, sagt Oliver. „Ich liebe sie.“ Einen Augenblick lang glaubt sie,  er würde sie noch immer veralbern, doch dann merkte sie, dass er es ernst meint. „ Es gefällt mir, dass man weder hier noch dort ist. Und dass man auch nirgendwo anders sein soll, während man wartet. Man hängt irgendwie … in der Luft.
  • Als wäre es viel einfacher, ganz neu anzufangen, als die Scherben wieder zusammenzukleben. 
  •  „Hab dich drinnen aus den Augen verloren“, sagt er, und sie bringt ein Nicken zu Stande, ist froh, wiedergefunden worden zu sein. 
  • „Für uns nicht. Eine Stunde ist eine Stunde. Und wir fangen die Sache völlig falsch an.“ „Inwiefern?“ „Ich kenne deine Ansichten über die Institution der Ehe, aber wir haben die wichtigen Fragen noch gar nicht geklärt, deine Lieblingsfarbe zum Beispiel oder den Lieblingsessen.“
  •  Es war seine Schuld, alles seine Schuld, und doch war ihr Hass auf ihn die schlimmste Sorte Liebe, ein gequältes Sehnen, ein fehlgeleiteter Wunsch, der ihr das Herz in der Brust hämmern ließ. Sie konnte sich des zusammenhanglosen Gefühls nicht erwehren, dass sie jetzt zwei verschiedene Teile von zwei verschiedenen Puzzles waren, und dass nichts in der Welt dafür sorgen konnte, dass sie wieder zusammenpassten.  
  •  Es liegt an der Art, wie er sie ansieht, wie seine Augen ein sauberes kleines Loch in ihr Herz bohren. Sie weiß, das ist Einbildung, nur eine Illusion von Nähe, der Flüsterton und das verdunkelte Flugzeug gaukeln ihr die Vertrautheit nur vor, aber das ist ihr egal. Im Augenblick jedenfalls fühlt es sich echt an.
  • Und jetzt sitzen die hier wie zwei höfliche Fremde, als hätten sie sich den ganzen Rest bloß eingebildet. Sie wünschte, sie könnten umkehren und in Gegenrichtung zurückfliegen, den Globus umgekehrt umrunden, der Nacht nachjagen, die sie hinter sich gelassen haben. 
  • Er ist wie ein Song, den sie nicht aus dem Kopf kriegt. So sehr sie es auch versucht, die Melodie ihres Zusammentreffens läuft wie eine Endlosschleife durch ihr Hirn, jedes Mal genauso erstaunlich betörend wie zuvor, wie ein Schlaflied, wie ein Choral, und sie kann sich nicht vorstellen, dass sie jemals müde werden wird, sie zu hören. (S. 108)
  •  ... und sein Kuss ist süß und behutsam, und sie weiß genau, an diesen wird sie sich immer erinnern. Denn die beiden anderen Küsse fühlten sich nach Ende an, doch dieser hier ist zweifellos ein Anfang. (S.219)

Habt ihr das Buch auch gelesen und wart so begeister wie ich? Oder habt ihr noch andere tolle Zitate rausgesucht?

Liebe Grüße
Sally


Sonntag, 2. September 2012

[Rezension] Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

 

Autor: John Green

Orginaltitel: The Fault in Our Stars

Verlag: Hanser (Juli 2012)

ISBN: 978-3446240094

Seitenanzahl: 288

Preis: 16,90 Euro

Genre: Jugendbuch, Roman

                                                                                                                                                                


"Manchmal liest man ein Buch, und es erfüllt einen mit diesem seltsamen Missionstrieb, und du bist überzeugt, dass die kaputte Welt nur geheilt werden kann, wenn alle Menschen dieser Erde dieses Buch gelesen haben." (S.36)


Inhalt: 

Sagen wir es doch einfach mal mit den Worten des Autors, das trifft es wohl am besten:
"In meinem neuen Buch geht es um einiges. Um Amsterdam, um Krankheit und Liebe, zeitgenössische Kunst, Poesie, um alles Mögliche. Es ist die Geschichte von zwei Jugendlichen, Hazel und Gus, die sich in einer Selbsthilfegruppe für krebskranke Teenager kennenlernen und das, was sie zusammen erleben.

Meinung:

 „Krebsbücher sind doof.“, so sagt es zu mindestens Hazel unsere Protagonistin und eigentlich ist „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ auch gar kein wirkliches Krebsbuch, nein es ist so viel mehr als das. Es geht um Liebe; die Liebe zum Leben, die Liebe zu einem Buch und die Liebe zu diesem einen Jungen, der dein Leben verändern kann. Und es geht um Hoffnungen, Wünsche und Träume, die Möglichen und die Unmöglichen. 
John Green lädt uns mit seinem Buch ein, die Welt aus Hazel Grace Augen zu sehen. Hazel ist 16 Jahre alt und hat Krebs im Endstadium. Sie geht als tickende Zeitbombe durch die Welt, stets bemüht den Schaden, den sie einmal verursachen wird, so gering wie möglich zu halten.

Doch dann trifft sie auf Gus – Gus ist anders. Er ist intelligent, schlagfertig und unglaublich charmant. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft voller Diskusionen und leichten Flirts, wie sie schöner nicht hätte sein und beschrieben werden können. John Green hat hier zwei so tiefgründige Charaktere erschaffen, dass sie für den Leser noch über die Seiten des Buches hinaus existieren und diesen nicht mehr loslassen werden. 

Das Buch im Buch

Hazels Lieblingsbuch "Ein herrschaftliches Leiden" prägt die gesamte Geschichte und nimmt auch den Leser gefangen und so stellen wir uns gemeinsam mit Hazel und Gus der Frage "Was geschieht mit den Charakteren, wenn ein Buch endet? Geht ihre Geschichte weiter?" und begeben uns mit ihnen, in der Hoffnung auf Antworten, auf eine Reise bis nach Amsterdam.
Man könnte sagen, "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist für mich, wie "Ein herrschaftliches Leiden" für Hazel und ich denke ein paar von euch wird es ähnlich gehen. Da gibt es dieses eine Buch, dessen Geschichte einen einfach nicht mehr loslässt und auch das vermag Green, wie noch nicht viele vor ihm, in Worte zu fassen.

Fazit:

"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" bleibt eine tragische Liebesgeschichte über zwei krebskranke Jugendliche, die uns kein glückliches Ende erahnen lässt und doch hat sie noch so vieles mehr zu bieten. Sie ist ehrlich. Direkt und stellenweise urkomisch. Die Geschichte von Hazel und Gus nimmt dich mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und so weiß man manchmal nicht, ob man nun lachen oder weinen soll. Am Ende hat man beides sowieso getan und zwar reichlich.
 
Man bleibt zurück mit dieser gewissen Enttäuschung, dass die Geschichte doch eigentlich noch nicht zu Ende sein kann und einem unglaublichen Glücksgefühl, Teil von etwas so schönem gewesen zu sein.
Wenn ihr euch überlegen solltet dieses Buch zu kaufen, dann denkt nicht über den Preis nach oder darüber, dass ihr schon viel zu viele Bücher in der letzten Zeit gekauft habt, sondern folgt eurem Herzen und nehmt es mit!


Bewertung:

Ich kann gar nicht anders, als 10 von 10 Sternen zu geben.