Freitag, 28. September 2012

Mein 1. Blogaward


Huhu ihr Lieben!

Ich habs lange nicht geschafft etwas zu schreiben, aber jetzt habe ich endlich mal ein bisschen Zeit dafür und wie der Posttitel schon erkennen lässt, habe ich meinen ersten Blogaward von der lieben Sanni bekommen :D wuhuu... ich freu mich sehr.
Hier kommt ihr zu Sannis Blog: The sound of closing doors

Hier die Regeln zum Award:
Ich schreibe 11 Dinge über mich auf, beantworte Sannis 11 Fragen und stelle 11 neue Fragen und vergebe den Award an bis zu 10 Leute mit weniger als 200 Lesern, bei denen es dann so weitergeht :D Soo, los gehts :D

11 Dinge über mich:

1. Manchmal bin ich ziemlich verplant.
2. Ich zocke gerne.
3. Wenn ich alleine Auto fahre, singe ich in voller Lautstärke mit. (<--wirklich seehr laut)
4. Ich möchte schon ewig ein Tattoo, aber ich habe einfach noch nicht das richtige Motiv gefunden.
5. Fleisch (und Süßigkeiten) sind mein Gemüse.
6. Ich habe noch nie Alkohol getrunken.
7. Nach der Ausbildung möchte ich unbedingt ins Ausland.
8. Ich kaufe nur Handtaschen, in die mindestens ein Buch passt.
9. Ich trage am liebsten so richtige High Heels oder Männerschuhe (<-- wenn es die denn mal in meiner Größe gibt)
10. In England fühle ich mich manchmal mehr zuhause, als hier.
11. Als Kind habe ich fast nie gelesen

Dienstag, 11. September 2012

[Rezension] Legend. Fallender Himmel von Marie Lu

Legend. Fallender Himmel


Autor: Marie Lu

Orginaltitel: Legend

Verlag: Loewe (September 2012)

ISBN: 978-3446240094

Seitenanzahl: 363

Preis: 17,95 Euro

Genre: Jugendbuch, Roman

                                                                                                                                                                

Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!

Inhalt:

Das Jahr 2130.
Die vereinigten Staaten, wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Die westlichen Bundesstaaten der USA bilden die Republik, die sich im Krieg mit den östlichen Kolonien befindet.
Das Leben dort wird bestimmt von dem großen Test, der im 10.Lebensjahr absolviert wird und über deine Zukunft entscheidet. Die Republik wird zudem heimgesucht von einer ansteckenden Seuche, die vermehrt in den Armenvierteln auftritt und jedoch aufgrund von routinemäßiger Seuchenkontrollen und Medikamenten immer wieder eingedämmt werden kann.
In dieser Zeit leben Day und June. Zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können und doch mit verblüffenden Ähnlichkeiten.
Sie - June - gilt als das Wunderkind der Republik, die Einzige, die je die vollen 1500 Punkte im großen Test erreicht hat und nun auf dem Weg die beste Agentin aller Zeiten zu werden.
Er - Day - aufgewachsen in den Armenvierteln der Republik, mit lausigen 647 Punkten im Test durchgefallen und ist nun der meistgesuchteste Verbrecher und Staatsfeind Nr.1.

Für June bricht eine Welt zusammen, als ihr Bruder Metias, der sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgezogen hat, bei einem Einsatz ums Leben kommt. Der Mörder ist niemand anderes als Day - und so macht sich June auf ihre erste Mission zu erfüllen und ihn zu finden ...

Meine Meinung:

Gegen Anfang war ich etwas skeptisch, was das Buch betraf. Ok, eigentlich bin ich allgemein skeptisch, was Dystopien betrifft. Das heißt jetzt nicht, dass ich diese nicht mag, denn das tue ich, nur dass dieses Thema nach den Tributen von Panem etwas zu sehr "totgeschrieben" wird für meinen Geschmack.

Auch der Einstieg bei Legend fiel mir nicht leicht, denn eigentlich wartete ich nur darauf, dass sich Day und June nun endlich begegnen und so verlief der Einstieg eher sleppend (<-- jaa steinigt mich ruhig dafür) und auch die Idee mit der Seuche war mir anfangs ziemlich unsympatisch, da sie doch sehr an Zombies erinnerte, was ich wirklich unpassend fand. Und doch hat sich hier wieder gezeigt, dass es sich lohnt ein Buch zuende zu lesen, denn ich wurde in vielerlei Hinsicht überrascht.

Zumindest lag ich richtig damit, dem Moment entgegenzufiebern an dem Day und June aufeinander treffen, denn dann geht es erst richtig los. Als sie sich also in den Armenvierteln gegenüberstehen, ahnt June noch nicht, dass dies der von ihr gesuchte Verbrecher ist und so können sich die Beiden ungehindert kennenlernen. Die Perspektivenwechsel zwischen ihnen sind gut gewählt und lässt einen die Charaktere noch besser verstehen.

Ganz egal was man über den Schreibstil, die Idee oder alles andere sagen kann, die Charaktere sind spitzenklasse. Und damit meine ich nicht nur Day und June, die allein schon die Geschichte tragen und deren Gedankengängen zu folgen einfach nur fazinierend ist. Nein, selbst Junes Bruder Metias, der gleich zu Beginn des Buches stirbt, ist durch die kurze Zeit am Anfang und ein paar Rückblicke so präsent und vielschichtig als Charakter, wie es viele Autoren nicht mit lebenden Figuren schaffen.

Im Laufe des Buches wird selbst die Seuche, von der die Republik heimgesucht wird, immer plausibler und stellt sich dann sogar als gute Idee herraus.

Fazit:

Alles in allem lässt sich sagen, dass Legend trotz anfänglicher Schwierigkeiten meinerseits, zu einem spannenden Lesevergnügen wird und vor allem mit vielschichtigen und authentischen Charakteren auftrumpft. Für meinen Geschmack zwar etwas zu sehr gehypt, aber so ist es doch einen Blick wert.

Bewertung:

8 von 10 Sternen


                                                                                                                                                                


Zitate:

  • Ihre Traurigkeit lässt sie unbeschreiblich schön aussehen, wie Schnee, der eine schroffe Landschaft bedeckt. (S. 276)
  • "Nur wenige Menschen töten aus einem guten Grund", sagt er nach langem Schweigen. "Die meisten tun es aus den falschen Gründen. Ich hoffe, du wirst weder zu der einen noch zu der anderen Kategorien gehören." (S. 299)
  • "Jeder Tag bedeutet vierundzwanzig neue Stunden. Jeder Tag bedeutet, dass alles möglich ist. Man lebt den Moment oder man stirbt darin, aber man lebt sein Leben einen Tag nach dem anderen." (S.365)



Mittwoch, 5. September 2012

[Zitate] Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick - Jennifer E.Smith

Ich werde neben Rezensionen und sonstigem Kram auch ab und an Zitate zu einem bestimmten Buch hier reinstellen. In Moment hat es mir "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" angetan und deshalb hier nun ein paar Einblicke in das Buch und vielleicht gibt es auch irgendwann noch einmal eine Rezension dazu.
Die meisten Zitate sind noch ohne Seitenzahlen, das hab ich leider beim rausschreiben vergessen, aber vielleicht werde ich die noch nachtragen. Ich möchte das Buch sowieso nochmal lesen :D

Soo jetzt aber:

  • Sie spürte, wie tief in ihr drinnen ein Groll seine Wurzeln schlug. Wie ein kleiner, harter, schäbiger Pfirsichkern, eine Bitterkeit, die sich nie wieder auflösen würde, da war sie sicher.
  • „Ich hasse Flughäfen.“ „Echt?“, sagt Oliver. „Ich liebe sie.“ Einen Augenblick lang glaubt sie,  er würde sie noch immer veralbern, doch dann merkte sie, dass er es ernst meint. „ Es gefällt mir, dass man weder hier noch dort ist. Und dass man auch nirgendwo anders sein soll, während man wartet. Man hängt irgendwie … in der Luft.
  • Als wäre es viel einfacher, ganz neu anzufangen, als die Scherben wieder zusammenzukleben. 
  •  „Hab dich drinnen aus den Augen verloren“, sagt er, und sie bringt ein Nicken zu Stande, ist froh, wiedergefunden worden zu sein. 
  • „Für uns nicht. Eine Stunde ist eine Stunde. Und wir fangen die Sache völlig falsch an.“ „Inwiefern?“ „Ich kenne deine Ansichten über die Institution der Ehe, aber wir haben die wichtigen Fragen noch gar nicht geklärt, deine Lieblingsfarbe zum Beispiel oder den Lieblingsessen.“
  •  Es war seine Schuld, alles seine Schuld, und doch war ihr Hass auf ihn die schlimmste Sorte Liebe, ein gequältes Sehnen, ein fehlgeleiteter Wunsch, der ihr das Herz in der Brust hämmern ließ. Sie konnte sich des zusammenhanglosen Gefühls nicht erwehren, dass sie jetzt zwei verschiedene Teile von zwei verschiedenen Puzzles waren, und dass nichts in der Welt dafür sorgen konnte, dass sie wieder zusammenpassten.  
  •  Es liegt an der Art, wie er sie ansieht, wie seine Augen ein sauberes kleines Loch in ihr Herz bohren. Sie weiß, das ist Einbildung, nur eine Illusion von Nähe, der Flüsterton und das verdunkelte Flugzeug gaukeln ihr die Vertrautheit nur vor, aber das ist ihr egal. Im Augenblick jedenfalls fühlt es sich echt an.
  • Und jetzt sitzen die hier wie zwei höfliche Fremde, als hätten sie sich den ganzen Rest bloß eingebildet. Sie wünschte, sie könnten umkehren und in Gegenrichtung zurückfliegen, den Globus umgekehrt umrunden, der Nacht nachjagen, die sie hinter sich gelassen haben. 
  • Er ist wie ein Song, den sie nicht aus dem Kopf kriegt. So sehr sie es auch versucht, die Melodie ihres Zusammentreffens läuft wie eine Endlosschleife durch ihr Hirn, jedes Mal genauso erstaunlich betörend wie zuvor, wie ein Schlaflied, wie ein Choral, und sie kann sich nicht vorstellen, dass sie jemals müde werden wird, sie zu hören. (S. 108)
  •  ... und sein Kuss ist süß und behutsam, und sie weiß genau, an diesen wird sie sich immer erinnern. Denn die beiden anderen Küsse fühlten sich nach Ende an, doch dieser hier ist zweifellos ein Anfang. (S.219)

Habt ihr das Buch auch gelesen und wart so begeister wie ich? Oder habt ihr noch andere tolle Zitate rausgesucht?

Liebe Grüße
Sally


Sonntag, 2. September 2012

[Rezension] Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

 

Autor: John Green

Orginaltitel: The Fault in Our Stars

Verlag: Hanser (Juli 2012)

ISBN: 978-3446240094

Seitenanzahl: 288

Preis: 16,90 Euro

Genre: Jugendbuch, Roman

                                                                                                                                                                


"Manchmal liest man ein Buch, und es erfüllt einen mit diesem seltsamen Missionstrieb, und du bist überzeugt, dass die kaputte Welt nur geheilt werden kann, wenn alle Menschen dieser Erde dieses Buch gelesen haben." (S.36)


Inhalt: 

Sagen wir es doch einfach mal mit den Worten des Autors, das trifft es wohl am besten:
"In meinem neuen Buch geht es um einiges. Um Amsterdam, um Krankheit und Liebe, zeitgenössische Kunst, Poesie, um alles Mögliche. Es ist die Geschichte von zwei Jugendlichen, Hazel und Gus, die sich in einer Selbsthilfegruppe für krebskranke Teenager kennenlernen und das, was sie zusammen erleben.

Meinung:

 „Krebsbücher sind doof.“, so sagt es zu mindestens Hazel unsere Protagonistin und eigentlich ist „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ auch gar kein wirkliches Krebsbuch, nein es ist so viel mehr als das. Es geht um Liebe; die Liebe zum Leben, die Liebe zu einem Buch und die Liebe zu diesem einen Jungen, der dein Leben verändern kann. Und es geht um Hoffnungen, Wünsche und Träume, die Möglichen und die Unmöglichen. 
John Green lädt uns mit seinem Buch ein, die Welt aus Hazel Grace Augen zu sehen. Hazel ist 16 Jahre alt und hat Krebs im Endstadium. Sie geht als tickende Zeitbombe durch die Welt, stets bemüht den Schaden, den sie einmal verursachen wird, so gering wie möglich zu halten.

Doch dann trifft sie auf Gus – Gus ist anders. Er ist intelligent, schlagfertig und unglaublich charmant. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft voller Diskusionen und leichten Flirts, wie sie schöner nicht hätte sein und beschrieben werden können. John Green hat hier zwei so tiefgründige Charaktere erschaffen, dass sie für den Leser noch über die Seiten des Buches hinaus existieren und diesen nicht mehr loslassen werden. 

Das Buch im Buch

Hazels Lieblingsbuch "Ein herrschaftliches Leiden" prägt die gesamte Geschichte und nimmt auch den Leser gefangen und so stellen wir uns gemeinsam mit Hazel und Gus der Frage "Was geschieht mit den Charakteren, wenn ein Buch endet? Geht ihre Geschichte weiter?" und begeben uns mit ihnen, in der Hoffnung auf Antworten, auf eine Reise bis nach Amsterdam.
Man könnte sagen, "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist für mich, wie "Ein herrschaftliches Leiden" für Hazel und ich denke ein paar von euch wird es ähnlich gehen. Da gibt es dieses eine Buch, dessen Geschichte einen einfach nicht mehr loslässt und auch das vermag Green, wie noch nicht viele vor ihm, in Worte zu fassen.

Fazit:

"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" bleibt eine tragische Liebesgeschichte über zwei krebskranke Jugendliche, die uns kein glückliches Ende erahnen lässt und doch hat sie noch so vieles mehr zu bieten. Sie ist ehrlich. Direkt und stellenweise urkomisch. Die Geschichte von Hazel und Gus nimmt dich mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und so weiß man manchmal nicht, ob man nun lachen oder weinen soll. Am Ende hat man beides sowieso getan und zwar reichlich.
 
Man bleibt zurück mit dieser gewissen Enttäuschung, dass die Geschichte doch eigentlich noch nicht zu Ende sein kann und einem unglaublichen Glücksgefühl, Teil von etwas so schönem gewesen zu sein.
Wenn ihr euch überlegen solltet dieses Buch zu kaufen, dann denkt nicht über den Preis nach oder darüber, dass ihr schon viel zu viele Bücher in der letzten Zeit gekauft habt, sondern folgt eurem Herzen und nehmt es mit!


Bewertung:

Ich kann gar nicht anders, als 10 von 10 Sternen zu geben.